Gratis bloggen bei
myblog.de

Journey Blog by www.cleo-design.de.tl
Gratis bloggen bei
myblog.de


Grüße!!

Hey Leute! Willkommen auf unserem Indien-Blog!
Wir sind Vitali, Horst und Daniel und schreiben hier über unsere Reise nach Indien 2011. Es war eine geile Zeit, viel Spaß beim lesen!
Das monatelange schleppen meines Schlafsacks hat doch noch einen Sinn bekommen!

Glücklicherweise hat mich Denis wirklich dazu gebracht, meine Pläne wieder zu ändern und Trekken zu gehen. Es ist auch wieder eine meiner schönsten Erlebnisse geworden. Es war hart, steil und abwechselnd heiß und kalt. Je nachdem, ob man in der Sonne gelaufen ist oder im Schatten der Bäume. Die Aussicht war traumhaft!

Die Tour war auf 5 Tage geplant und wir haben uns so gut wie gar nicht daran gehalten. Bereits am ersten Tag haben wir uns verlaufen und den Treck nicht gefunden. Ein lokaler Gärtner hat uns dann gezeigt, wo der Weg ist und wir haben dann unseren Anstieg begonnen. Es war wirklich steil und wir hatten ja alles dabei, was man zum Campen brauchte. Zelt, zwei Schlafsäcke, Kochgeschirr, Hygienekram und das schwerste von allem: Futter für 4 Tage. Wir haben alles in unsere zwei Rucksäcke verstauen können. Am dem zweiten Tag haben wir wegen relativ früh nach dem Verlassen unseres Lagerplatzes den Treck wegen starkem Nebels verloren.

Nach dem Motto: „Runter ist keine Option“, haben wir uns, ohne Orientierung wo der Treck liegen könnte, an den direkten Anstieg des Bergrückens gemacht. Wir sind dabei auch an krassen Schluchten vorbeigekommen und mussten uns durch eisigen Schnee und dichtes Gestrüpp kämpfen. Hat echt Spaß gemacht.

Schließlich sind wir dann oben angekommen und haben festgestellt, dass wir auf dem falschen Bergrücken gelandet sind, einige 100 Meter zu Hoch und einen halben Kilometer zu früh. Weil wir jedoch so happy über unseren Anstieg und die Aussicht waren, haben wir uns entschieden direkt auf der Spitze des Bergrückens zu Übernachten. Wir hatten ja alles dabei und waren flexibel. Und wundervolles Gefühl der Freiheit in alle entlegenen Orte gehen zu können.

Die 2. Nacht war hart für mich, da ich mit der Höhenkrankheit zu kämpfen hatte. Wir waren auf 3600 Meter Höhe und in der Nacht hatte ich starke Kopf- und Herzschmerzen. Nach einer Schmerztablette um Mitternacht, konnte ich schließlich schlafen. Der dritte Tag war von einem herben Abstieg geprägt. Wir mussten uns den steilen Abhang anhand von Sträuchern herunterhangeln und waren wegen rutschigem, nassen Boden und reißender Äste so einigen Angstmomenten ausgesetzt. Letztlich haben wir den Abstieg erfolgreich geschafft und uns zu dem Pass aufgemacht, den wir an dem Tag überqueren müssten. Wegen der unglaublichen Aussicht auf die neuen Bergrücken, haben wir uns entschieden, direkt auf dem Bergrücken zu zelten.

Echt entspannend in der Natur zu schlafen und ein solche Aussicht genießen zu können. Der wohl gefährlichste Part war dieser Drahtseilakt auf der Schneekante.

Dabei sind wir morgens aufgebrochen und der Schnee war noch von der Nacht gefroren und spiegelglatt. Bei meinem edlen Wanderschuhwerk muss man da wirklich vorsichtig sein oder man hört so schnell nicht mehr auf zu rutschen.
Am vierten Tag haben wir uns entschieden die Abkürzung ins Tal zu nehmen um den Treck in vier Tagen zu schaffen. Das war wirklich eine Probe der eigenen Disziplin. Den Anstieg auf den Berg, haben wir in zwei Tagen absolviert. Für den Abstieg haben wir uns gerade mal 6 Stunden Zeit gelassen. Und der Abstieg war mal wieder etwas gefährlicher. Es ging einen steilen, felsigen Weg direkt ins Tal herunter.

Die Beine wurden nach einiger Zeit richtig schwer und die Beine haben in den Pausen sogar vor Erschöpfung gezittert und dennoch haben wir uns den weiteren zwei Stunden gestellt und nur eine dünne Schutzfolie aus Disziplin, die Beine wieder voll anzuspannen, lag noch zwischen uns und einem gebrochenen Bein. Wir waren heil froh angekommen zu sein und haben uns nur noch ein Taxi in die nächste Stadt genommen.
27.5.11 14:45
 







Unsere Indienreise 2011