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Grüße!!

Hey Leute! Willkommen auf unserem Indien-Blog!
Wir sind Vitali, Horst und Daniel und schreiben hier über unsere Reise nach Indien 2011. Es war eine geile Zeit, viel Spaß beim lesen!
Im Kloster: Yoga, bis die Knochen knacken


Es war eigentlich Dans Idee richtig Yoga und Meditieren zu lernen. Doch nach dem tragischen Tigerunglück fühlten wir uns verpflichtet dieses Vorhaben umzusetzen. Also sind wir wie geplant ins Sivananda-Aschram in den Nationalpark in Kerala im äußersten Süden Indiens gereist.

Die Anlage hatte viel von einem Kloster. Der Tagesablauf war immer derselbe und erforderte viel Disziplin: schon um 5:20 Uhr aufstehen, dann um 6:00 Uhr das Satsang, ein hinduistisches Gebet. Ab 7:30 Uhr wurden literweise Ingwertee gesoffen. Um 8:00 Uhr gab es die Yoga Klasse. Yoga muss man sich so vorstellen wie konzentrierte Gymnastik mit abgefahrenen Atemtechniken. Um 10:00 Uhr wurde dann Frühstück gereicht, dass sich nicht wesentlich vom Abendessen unterscheid. Die ayurvedische Küche war nicht so unser Fall. Alle saßen in einer langen Reihe auf Bambusmatten auf dem Boden und aßen von Alutabletts. Beim Essen war absolute Ruhe angesagt. Nur mit den ehrenamtlichen Kellnern, die ihr Karma Yoga (Wohltätigkeitsarbeit) im Essen servieren absolvierten, konnte man kurz über die Menge verhandeln, die sie einem an ungewürztem Kartoffelschleim auf den Reis kippten. Nachmittags gabs noch eine Lektüre, bei der der theoretische Teil des Yogas vertieft wurde. Und noch eine zweite Yoga Klasse, dann meist am direkt vor dem Aschram gelegenen See. Abends gab es noch einmal gemeinsames Singen, an das manchmal ein buntes internationales Kulturprogramm angefügt wurde. Um 22:30 Uhr wurde das Licht ausgeknipst.

Wegen des miesen Essens kam es bei uns immer wieder zu konspirativen nächtlichen Futtersessions. Hier sieht man Vit gerade, wie er mit Grubenlampe in unserem Schlafsaal einen vorher von uns eingeschmuggelten Schokokuchen verputzt hat.
Vit konnte sich 10 Tage für das Aschram motivieren. Ich mich nur 5. Sodass ich kurzerhand zurück reiste nach Varkala und das mit einer bunten Reisegruppe: 3 Iraner, 2 Iranerinnen, die in den Staaten studierten, ein super netter Israeli und eine liebenswürdig-durchgeknallte Kalifornierin, mit der ich mir später ein Zimmer teilte.
27.4.11 16:59
 







Unsere Indienreise 2011